Kurze Pause im Finance Exam - Charlotte Knights Baseball
Um heute dem Examensstress kurz zu entfliehen, waren wir bei einem Spiel der “Charlotte Knights”. Die “Knights” spielen leider nicht in der Major League, sind aber eine Triple-A Mannschaft in der Minor League. Das bedeutet, dass sie für die 2. Liga (Minor) eine starke Mannschaft (Triple-A) haben. Das Stadion selber war recht gut gefüllt. Aktuell gibt es in Charlotte beim Sport auch keine echte Alternative.

Ein Baseballspiel selber dauert um die 2,5-3,5 Stunden und ist vom Regelwerk ähnlich dem Brennballspiel(Baseball-Fans hören das nicht gerne, aber es kommt dem wirklich sehr nahe). Das Spiel haben die “Charlotte Knights” gegen die “Lehigh Vally IronPigs” mit 8:2 nach 9 Innings gewonnen (nach neun Runden sind acht Spieler der “Knights” im Kreis gelaufen, aber nur zwei Spieler der “Lehigh Vally IronPigs”). Ein sehr spannendes und interessantes Spiel. Ich bin gespannt, ob wir es wieder ins Stadion schaffen.
Vor, während und nachdem Spiel konnten wir noch die schönen Seiten der USA kennenlernen. Bei jeder Veranstaltung gibt es viele Goodies. Nach diesem Spiel war ich um einen Baseball, eine Frisbee und einem Getränkedosenkühlpad (nicht auf dem Foto) “reicher”:

So gesehen für $7 Eintritt ein netter und kurzweiliger Abend. Aber jetzt geht es wieder ans Managerial Finance Exam… ;-).
…und zurück oder was es mit Geocaching auf sich hat
Gestern habe ich den Tag, bevor es bei strömenden Regen 480 Meilen oder 9 Stunden lang zurück nach Charlotte ging, noch in Pittsburgh verbracht.
Till, mein betreuender Doktor von der Fernuniversität in Hagen, hatte sich noch einmal Zeit genommen und mir Mentoring praktisch erklärt. Hierzu waren wir wieder an der CMU. Diese Informatiker-Uni hatte auch SPAM im Angebot:

Nach der mehrstündigen Besprechung und Diskussion haben wir das CMU Gelände noch zum Geocaching genutzt. Bei Geocaching geht es hierbei um “moderne Schnitzeljagd”. Überall auf der Welt sind kleine, mittlere und große Behälter versteckt und es sind, neben einer kurzen Beschreibung, nur die GPS-Koordinaten bekannt. Mit einem GPS-Gerät kann man dann die Orte ”einkreisen” und dann den “Schatz” heben. Mitgenommen wird der Schatz nicht, bzw. er wird ausgetauscht. Hierdurch haben die ”Schätze” die Chance um die Welt zu reisen. Das Ergebnis der Schatzsuche wird auf einschlägigen Internetseiten festgehalten. Ein wirklich sehr geile und interessante Sache, da man hierdurch wirklich viel von der Gegen in der man unterwegs ist sieht.
Wir haben mehrere “Schätze” gesucht und dabei unter anderem diese Brücke “erklommen”:


Das gesamte Gelände um die Brücke herum, war von ganz vielen, quirliegen und lebendigen Eichhörnchen bevölkert:

Leider sind die auf dem Bild nicht so gut zuerkennen.
Nach der Geocachingrunde ging es dann kurz einkaufen für die Reise und danach zurück zum Hotel. Von hier gings um 18:30 los nach Charlotte, wo ich gegen 02:30 ankam (die zwei Stunden bei Dauerregen waren wirklich sehr nervig).
Alles in allem eine sehr lohnen Reise, mit interessanten Eindrücken und einem super Betreuer. Ich hoffe, dass die Konferenz trotz Ausfall eines der Hauptakteure noch interessant gewesen ist.
Einmal Pittsburgh…
Aktuell schreibe ich, neben dem Studium an der Pfeiffer University in Charlotte, noch an meiner Master of Computer Science Abschlussarbeit an der Fernuniversität Hagen. Aus diesem Grund ging es für mich an diesem Wochenende von Charlotte nach Pittsburgh. Dort habe ich mich mit meinem betreuenden Doktor getroffen.
Die ~480 Meilen lange Fahrt von Charlotte nach Pittsburgh hat mich um die 9 Stunden gekostet und war ganz interessant. Die Landschaft war schon sehr nett, leider war es immer etwas bewölkt…

Nachdem ich in Pittsburgh und meinem Hotel angekommen war, ging es am nächsten Tag aus Studiengründen mit meinem Betreuer nach Falling Water. Falling Water ist ein “Historisches Gebäude” der USA, entworfen von Frank Llody Wright, einer der berühmtesten Architekten und Counterpart zu Christopher Alexander. Wir konnten hier sehr schön Architektur in seiner Reinform genießen. Alexander, bzw. die von ihm geprägten Entwurfsmuster ist ein Bestandteil meiner Abschlussarbeit in Hagen. So schließt sich der Kreis…

Besonders schön fand ich den Swimming-Pool, der sich selbstständig mit Regenwasser, bzw. Quellwasser füllte:

In Pittsburgh ging es noch an die dortige Universität um weiter an meiner Master-Arbeit zu arbeiten. Pittsburgh hat mit der Carnegie Mellon University eine der renommiertesten Universitäten im Bereich Computer Science anzubieten. Vielleicht färbt es ab.

Auf diesem Bild ist übrigens die Cathedral of Learning abgebildet. Dieses Gebäude der University of Pittsburgh beinhaltet Meeting- und Lernräume, Büros, Labore, Leseecken und ist 163 Meter hoch. Wirklich beeindrucken für ein Unigebäude :)!